Herr Jemineh hat Glück

Karte_Jemineh Ein Tanztheater mit Live-Musik für Kinder von 5 bis 100 Jahren, nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Heinz Janisch / Selda Marlin Soganci. In einer Weiterbearbeitung und Inszenierung von Bert Gstettner.
Dauer ca. 50 Minuten. Empfohlen für Kinder im Alter von 5-10 Jahren

WIEDERAUFNAHME HERBST 2013, DSCHUNGEL WIEN, MQ

DO, 03.10., 10.30 & 18.00 Uhr
FR, 04.10., 10.30 & 18.00 Uhr
SA, 05.10., 10.30 & 18.00 Uhr
SO, 06.10., 10.30 & 15.00 Uhr

Tickets/Infos
DSCHUNGEL WIEN, MQ | Museumsplatz 1
www.dschungelwien.at

Wie süß das Mondlicht auf dem Hügel schläft!

Wie süß das Mondlicht auf dem Hügel schläft Kunst, Gedichte und mehr… zum Träumen für Kinder und Erwachsene

In Kunst und Literatur ist die Nacht ein Sujet, das Maler und Poeten seit jeher fasziniert. Den Stunden ohne Licht, in denen Fantasie und Träume erwachen, haben sie Farben und Worte verliehen. Geschichten und Gedichte von Paul Maar, Mascha Kaléko, Heinz Janisch u. v. a. treten in diesem einzigartigen Hausbuch für die ganze Familie in einen Dialog mit Werken großer Künstler wie Georgia O’Keeffe, Caspar David Friedrich oder Max Ernst.

Im Zusammenspiel wecken sie die Freude an Sprach- und Bilderwelten.

Illu: Annette Roeder
Verlag: Prestel Verlag
ISBN: 978-3791371443

Der Prinz mit der Trompete

Der Prinz mit der TrompeteFigurentheater: Ein Prinz, der mit der Trompete besser umgehen kann, als mit dem Schwert, will eine Prinzessin finden! Er macht sich auf zu jenem Schloss, in dem die schönste Prinzessin der Welt wohnen soll. Die Prinzessin ist tatsächlich wunderschön, aber auch eingebildet, kann nicht singen und mag keine Tiere. Darum verspricht ein sanfter Drache dem Prinzen: „Komm mit, ich zeige dir schönere und liebenswertere Prinzessinnen, solche ohne Krone!“ und führt ihn in ein nahes Dorf, in dem unter vielen lieben Menschen auch Lisa lebt…

Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Heinz Janisch; Inszenierung/Puppen-/Bühnengestaltung: Traude Kossatz; Regieassistenz/Abendregie/Werkstatt: Andrea Gergely; Dialogregie: Michael A. Mohapp; Figurenspiel: Silke Graf, Johannes Grammel, Evgenia Stavropoulou-Traska/Silvia Lenz, Werner Malli, Joanna Proksch; Licht: Jenny Unger; Stimmen: Matthias Hoffmann, Emil Kohlmayer, Theresa Krügl, Maximilian Mayer, Michael A. MohappSabine Muhar, Marireau Mühlen, Robert Reinagl; Komposition: Fritz Keil; Instrumente: Maria Frodl, Oliver Krammer, Rainer Küblböck, Hans Zinkl; Ton: Oliver Krammer, Hans Zinkl

12. September – 29. September 2013
Kindertheater Foto: © Lilarum
Figurentheater Lilarum
Göllnergasse 8, 1030 Wien
www.lilarum.at

Herr Kratochwil kommt – fast – zu spät

Herr Kratachovil kommt fast zu spät Ill.: Heide Stöllinger
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5811-3

Inhaltsangabe

Herr Kratochwil ist ein guter Lehrer. Jeden Morgen stürmt er in letzter Sekunde in die Klasse, denn er erlebt auf dem Schulweg die ungewöhnlichsten Dinge. Er trifft Indianer, findet unzählige merkwürdige Dinge oder rettet Katzen. Dabei wohnt er ganz in der Nähe der Schule.
Von den Kindern kommt schon lange keines mehr zu spät. Weil alle auf die neue Geschichte warten, die Herr Kratochwil zu erzählen hat.

Leseprobe

Ich bin immer pünktlich in der Schule.
Auch wenn mich ein Sturm fast vom Gehsteig weht oder es so stark regnet, dass ich auf einem Floß in die Schule fahren könnte.

Sogar der lange Theo, mein Nachbar, kommt – meistens – rechtzeitig zum Unterricht. Obwohl er jeden Morgen eine Viertelstunde vor dem Schaufenster mit dem Aquarium stehen bleibt und sich die Fische anschaut. Jeden Tag sieht er etwas Neues, behauptet der lange Theo. Einmal einen schwarzen Streifen, dann einen roten Punkt oder eine blaue Flosse, die gestern noch nicht da waren. Sogar der lange Theo schafft es, knapp vor dem Läuten in der Klasse zu sein.

Dann warten wir.

Wir warten auf unseren Lehrer. Denn Herr Kratochwil kommt immer – fast – zu spät…

Und du darfst rein

Und Du darfst rein Ill.: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5814-4

Inhaltsangabe

Ene mene muh und raus bist du!
Auszählreime kennt jedes Kind. Aber was ist ein Einzählreim?
Ganz einfach: Man betrachtet alles einmal aus einer anderen Perspektive und holt in jeder Runde jemanden herein: Große und Kleine, Runde und Schmale, Barfußläufer und Strumpfbesockte, Frühaufsteher und Nachteulen, Traurige und Fröhliche von dort oder da, von fern und nah. So soll es sein: Am Ende bleibt keiner allein!

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien (Ehrenliste)

Wo hört das Meer auf?

Wo hört das Meer auf? Ill.: Linda Wolfsgruber
Verlag: Linda Wolfsgruber
ISBN: 978-3-85351-231-9

Inhaltsangaben

Zum Staunen und Fragen angesichts des Wunders der Schöpfung regt das neue Kinderbuch des Wiener Dom-Verlags an.

Vielleicht haben Sie ja im Urlaub mit ihren Kindern aufs Meer geschaut, und vielleicht haben die Kleinen gefragt: “Und – wo hört das Meer auf?” Vielleicht haben Sie dann ja versucht zu erklären, dass die Erde eine Kugel ist und dass der Horizont die gedachte Linie ist zwischen… Tja, aber haben Sie sich auch von dem Staunen anstecken lassen, das hinter dieser Frage steckt?

Schau!

Ein Staunen und Fragen – und kein vorschnelles Antworten – zieht sich durch das neue Kinderbuch von Heinz Janisch, illustriert von Linda Wolfsgruber, das im Wiener Dom-Verlag erschienen ist. Jede Seite eröffnet ein fasziniertes “Schau!” Etwa: “Wie die Sonne alle wärmt!” Oder: “Schau! Wie die Schatten im Licht tanzen!”

Fast ist man an die Worte erinnert, mit denen Jesus in Galiläa das Evangelium verkündete: Seht! Die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen… Seht! Die Lilien auf dem Feld: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. (Vgl. Matthäusevangelium Kapitel 6)

Und – wer wärmt die Sonne?

Auf jedes Staunen lässt der Autor eine Frage folgen, die nicht bloß auf eine wissenschaftliche Erklärung zielt, sondern das Wunder wachhält: “Und – wer wärmt die Sonne?”, “Und – was machen die Schatten, wenn es dunkel ist?”

Dabei kommt das Buch ganz ohne das – möglicherweise missverständliche – Wort “Gott” aus. Auch dies wäre wohl eine vorschnelle Antwort.

Schau! Wie groß der Tod ist!

Möglicherweise verlangt das Buch den erwachsenen Vorlesern und Vorleserinnen mehr ab als ihren kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern: nämlich eine besondere Art der Freiheit, Fragen zu stellen und – vorläufig – die Antworten hintanzuhalten. Antworten mögen zwar praktisch sein und Sicherheit vermitteln. Was aber, wenn die Antworten einmal nicht mehr genügen…? Dann hilft vielleicht das Fragen weiter: “Schau! Wie groß der Tod ist! Und – wer ist größer als der Tod?”

Voll Fantasie sind auch die von Linda Wolfsgruber gestalteten Bilder. Sie lassen den knappen Text in den Hintergrund treten und regen dazu an, die wärmende Sonne zu spüren, die tanzenden Schatten zu entdecken und zu fragen: “Wo hört das Meer auf?”

(Text: Dom-Verlag)