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Wie süß das Mondlicht auf dem Hügel schläft!

Wie süß das Mondlicht auf dem Hügel schläft Kunst, Gedichte und mehr… zum Träumen für Kinder und Erwachsene

In Kunst und Literatur ist die Nacht ein Sujet, das Maler und Poeten seit jeher fasziniert. Den Stunden ohne Licht, in denen Fantasie und Träume erwachen, haben sie Farben und Worte verliehen. Geschichten und Gedichte von Paul Maar, Mascha Kaléko, Heinz Janisch u. v. a. treten in diesem einzigartigen Hausbuch für die ganze Familie in einen Dialog mit Werken großer Künstler wie Georgia O’Keeffe, Caspar David Friedrich oder Max Ernst.

Im Zusammenspiel wecken sie die Freude an Sprach- und Bilderwelten.

Illu: Annette Roeder
Verlag: Prestel Verlag
ISBN: 978-3791371443

SO WEIT, SO NAH

So weit, so nah Fotoband
Verlag: Fotohof
ISBN: 978-3902675293

Mit der Arbeit „Lobreden auf Dinge“ begann im Jahr 2000 im Rahmen einer Kreativwoche eine enge Zusammenarbeit des Künstlers Robert F. Hammerstiel und des Schriftstellers Heinz Janisch mit dem CMB-Heim St.Pius/ Peuerbach in Oberösterreich (2000-2009). Neben anderen künstlerischen Medien (Musik, Malerei, Bildhauerei) sollten Bewohnerinnen und Bewohner des „Caritas-Heimes für Menschen mit mehrfacher Behinderung“ regelmäßig auch die Möglichkeit geboten werden, sich intensiv mit Fotografie, Videokunst und Text auseinanderzusetzen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fotogruppe wurden gebeten, Dinge des Alltags aus ihrem Lebensbereich fotografisch zu erforschen. Zu diesen fotografischen Notizen kamen schriftliche Beschreibungsversuche hinzu: „Der Wald hat Sonnenschein“ – „Der Baum ist laut im Wind“ – „Der Sessel ist ein Gemütlichmacher“…

Das gemeinsame Kennenlernen über Jahre, das gegenseitige Vertrauen und der Zusammenhalt in der Gruppe ermöglichte ein besonders vielschichtiges und mutiges Arbeiten mit den Medien Fotografie, Video und Text. Ob fotografische Inszenierungen mit selbst kreierten Papiermasken, ob dokumentarische Fotografien in den Werkstätten, ob Videoaufnahmen und Statements der Bewohner in den Wohngruppen, oder zusammenhängende Fotofolgen, die Geschichten ohne Worte erzählen – immer gab es viel Platz für Experimente, bei denen die Teilnehmer selbst fotografierten oder sich mit viel Freude – in unterschiedlichsten Rollen – vor der Kamera präsentierten.

Eine Auswahl künstlerischer Arbeiten aus diesen Jahren sollen in diesem Buch gezeigt werden – als Anregung, als Signal, als Impuls, das kreative Potenzial von Menschen mit mehrfacher Behinderung ernst zu nehmen und zu fördern und auch im Kunst-Kontext immer wieder zur Diskussion zu stellen.