Helga Bansch

Kommt das Nashorn

Kommt das Nashorn

Aktuelle Auszeichnung
Buch des Monats / August 2016
Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Leseprobe
Kommt das Nashorn.
Schönes Gebirge.
Sitzt so eine kleine Schneeflocke oben
und zwitschert.
Kleiner Vogel.
Lässt sich tragen.
Fliegt bald weg.
Kommt das Nashorn.
Erde bebt.
Die Stille riecht jetzt anders.

Das Nashorn ist ein großes Gebirge. Wenn es kommt, bebt die Erde. Auf seinem Rücken sitzt ein kleiner Vogel, der sich tragen lässt. Das Nashorn träumt davon, so leicht zu sein wie der kleine Vogel auf seinem Rücken. Aber es wird gebraucht in seiner ganzen Schwere, als stabile Landestation, als Jausenstation und als Beschützer. Der kleine Vogel wäre gern so schwer wie das Nashorn, damit er nicht vom Sturm hin und her geweht wird. So hat jeder seine Sehnsucht vom Anders-Sein und gleichzeitig ist jeder genau so gut, wie er ist.

Illustration: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5895-3

Triffst du einen Gorilla

Triffst Du einen GorillaTriffst du auf dem Schulweg ein Schwein,
schläfst du in der erste Stunde ein.
Triffst du eine grüne Katze,
kriegen alle Lehrer eine Glatze.
Triffst du ein gelbes Krokodil,
gibt es für alle Eis am Stiel.

Täglich machen sich Kinder auf den Weg – in den Kindergarten oder in die Schule. Und kaum jemand kann sich vorstellen, wen man dabei alles trifft.
Da gibt es schräge Tiere und ungeahnte Überraschungen und Abenteuer. Kein Wunder, dass Manche noch nachwirken, wenn man schon längst angekommen ist.

Illustration: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5868-7

Die Hüte der Frau Strubinski

Die Hüte von Frau Strubinski Ein Besuch im Hutgeschäft von Frau Strubinski wirkt Wunder. Schon geht man gut behütet durchs Leben. Für jeden, der zu ihr kommt, findet Frau Strubinski gleich den passenden Hut: Einen, der ihm gut tut! Wenn Mira ins Geschäft kommt, hilft sie ihrer Oma. Dann sucht sie die Hüte aus.

Frau Strubinski und Mira tragen jeden Tag einen anderen Hut. Es gibt aber auch Tage, an denen Mira gar kein Hut recht ist. Und sogar in solchen Situationen weiß Frau Strubinski Rat: Sie geht mit ihrer Enkelin vors Geschäft hinaus und dann lassen sie sich den Wind um den Kopf blasen. Der zerwühlt ihnen das Haar und macht ihnen neue Frisuren. Das bringt Frau Strubinski und Mira zum Lachen und dann weiß Mira, welcher Hut für diesen Tag der richtige ist.

Illustration: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5851-9

Die Brücke

Die Brücke Ill.: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5819-9

Inhaltsangabe

Eine schmale, schaukelnde Brücke führt über den Fluss. So schmal, dass keine zwei nebeneinander Platz haben. Eines Tages treffen der Bär und der Riese aufeinander – in der Mitte der Brücke. Keiner will umkehren, keiner gibt nach. Was tun?

Die ersten Lösungsversuche helfen nicht weiter, einer der beiden würde immer den Kürzeren ziehen. Doch dann hat der Riese eine zündende Idee: Wenn sie zusammenarbeiten und nicht gegeneinander, könnte es klappen: Eng umschlungen, ganz langsam und in kleinen Schritten bewegt sich einer um den anderen herum.

Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis (Kollektion)
Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien
Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis (Empfehlungsliste)
Evangelischer Buchpreis (Empfehlungsliste)

Und du darfst rein

Und Du darfst rein Ill.: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5814-4

Inhaltsangabe

Ene mene muh und raus bist du!
Auszählreime kennt jedes Kind. Aber was ist ein Einzählreim?
Ganz einfach: Man betrachtet alles einmal aus einer anderen Perspektive und holt in jeder Runde jemanden herein: Große und Kleine, Runde und Schmale, Barfußläufer und Strumpfbesockte, Frühaufsteher und Nachteulen, Traurige und Fröhliche von dort oder da, von fern und nah. So soll es sein: Am Ende bleibt keiner allein!

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien (Ehrenliste)

Frau Friedrich

Frau Friedrich Ill.: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen-Verlag
ISBN-10: 3702657908

Inhaltsangabe

Frau Friedrich ist schon sehr alt und kann sich nicht mehr gut bewegen. Aber sie hat viele andere Fähigkeiten: Sie bringt Menschen zum Lachen, bastelt aus allen möglichen Dingen Spielzeug, wartet geduldig, bis Vogelkinder ausschlüpfen und erkennt genau, wenn der Nachbarsjunge traurig ist. Der kommt oft zu ihr auf Besuch und erzählt ihr Geschichten – am liebsten Geschichten darüber, was Frau Friedrich alles kann.

Leseprobe

Frau Friedrich hat den Zauberblick. Sie schaut mich an und sagt: „Du bist traurig.“
Dabei kann sie gar nicht wissen, dass ich Streit mit Max hatte.
Frau Friedrich hat den Haltet-euch-die-Ohren-zu-Schrei!
Wenn sie sich ärgert, muss sie manchmal laut schreien. Sie schreit so laut, dass die Gläser im Gasthaus zerspringen, den Katzen die Fellhaare zu Berge stehen und die Kirchenglocken zu läuten beginnen.
Frau Friedrich hat die Forscher-Neugier. Sie möchte immer alles ganz genau wissen.
Einmal ist sie einer Tierspur in den Wald gefolgt und erst nach drei Tagen und drei Nächten zurückgekommen.

Zu Haus

Zu Haus Ill.: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 3-7026-5741-X

Inhaltsangabe

Wär ich anderswo zu Haus, wie sähe das wohl aus? – fragt sich das Huhn.

Schneckenhaus, Turm, Vogelnest, Bienenstock, Riesenschloss – viele Möglichkeiten gibt es und jede hat ihren Reiz. Aber keine ist vollkommen. Denn richtig zu Hause ist man nicht an einem bestimmten Ort, sondern bei jemandem, den man mag.

Leseprobe

Wär ich anderswo zu Haus, wie sähe das wohl aus?

Sagen wir Schneckenhaus. Käm ich manchmal heraus?

Sagen wir Turm. Hätt ich Angst im Sturm?

Sagen wir Boot. Hilfe! Seenot!

Sagen wir Vogelnest. Da schliefe ich gut und fest.

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