Das bin ich – Ich zeig es dir

Das bin ich - Ich zeig es Dir Den eigenen Körper erkennen, wahrnehmen und benennen können, das ist Inhalt der meisten ersten intensiven, sprachlichen Interaktionen mit Kleinkindern.

Wir wollen lesen, malen, schauen, zeigen, staunen. Ein Lob an die Hände, Füße, Augen, Ohren. Bilder von einem selbst und von Tieren. Wie sehe ich aus? Wie die Anderen?

Es wird klar: Wir sind uns zwar alle ziemlich ähnlich, weil wir alle Augen, Nase, Bauch… haben, aber gleichzeitig ist jeder einzigartig und einmalig.

Ein Buch zum Mitwachsen: mit klaren Illustrationen für ein erstes Erkennen und Benennen; mit kurzen Zweizeilern für ältere Kinder bzw. vorlesende Erwachsene und ganz nach dem Motto von Lesefrühförderung, Kinder von Anfang an „in Sprache zu baden“.

Illustration: Birgit Antoni
Verlag: Tyrolia
ISBN: 978-3702233891

Die schönsten Märchen von Tieren und Zauberdingen

Die schönsten Märchen von Tieren und Zauberdingen Wie man mit einem roten Lamm eine Prinzessin findet, warum Hunde und Katzen einander nicht leiden können und was passiert, wenn man ein ganzes Königreich aus einem hundertjährigen Schlaf erweckt, erzählt Heinz Janisch in dieser großen Märchensammlung…

Illustration: Marion Goedelt
Verlag: ueberreuter
ISBN: 978-3-219-11598-7

Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis

Ich ging in Schuhen aus Gras Der Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis 2013 geht an Hannes Binder (Illustration) und Heinz Janisch (Text) für ihr Bilderbuch „Ich ging in Schuhen aus Gras“ (atlantis 2013).

„An der Preisverleihung am Sonntag, 24. November 2013, im PROGR – Zentrum für Kulturproduktion in Bern, strich die Jury heraus, dass das Siegerbuch das Aufregende an der Einsamkeit in den Fokus rückt: „Die Einsamkeit kann uns erlauben, den Blick über das Alltägliche hinausschweifen zu lassen – hinein in Tagträume, in Bilderwelten.“

Heinz Janisch und Hannes Binder erzählen in „Ich ging in Schuhen aus Gras“ von einem Kind, das sich beim Betrachten von Bildern, beim Klang von Worten in eine Phantasiewelt verliert. Das lyrische Gedicht des österreichischen Autors Heinz Janisch bildet dabei die Textvorlage. Ruhig und schnörkellos gibt es die Richtung vor. Dem Schweizer Illustrator Hannes Binder gelingt es, die offenen Imaginationsräume des Textes in das Universum seiner Schabkarton-Bilder zu übertragen. Er führt uns auf eine architektonische Zeit- und Städtereise im Kopf eines Jungen, der in einem Buch blättert.“

Kinder &  Jugendmedienpreis 2013Hannes Binder (links) und Heinz Janisch (rechts) © Béatrice Devènes / Mehr Fotos…

„Die Laudatio an der Preisverleihung hielt Manfred Papst, Kulturredaktor bei der NZZ am Sonntag: „Im Bilderbuch ‚Ich ging in Schuhen aus Gras’ verbinden sich Realität, Phantasie und Traum auf überzeugende Weise. Das Werk ist aus einem Guss und beschert, so einfach es beim ersten Durchsehen anmutet, bei jedem neuen Durchgang überraschende neue Einsichten.“

Der Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis wird alle zwei Jahre vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM an herausragende kinderliterarische Werke vergeben.

Pressemitteilung: Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM)
Bilderbuch: „Ich ging in Schuhen aus Gras“
Illustrator: Hannes Binder

Die Hüte der Frau Strubinski

Die Hüte von Frau Strubinski Ein Besuch im Hutgeschäft von Frau Strubinski wirkt Wunder. Schon geht man gut behütet durchs Leben. Für jeden, der zu ihr kommt, findet Frau Strubinski gleich den passenden Hut: Einen, der ihm gut tut! Wenn Mira ins Geschäft kommt, hilft sie ihrer Oma. Dann sucht sie die Hüte aus.

Frau Strubinski und Mira tragen jeden Tag einen anderen Hut. Es gibt aber auch Tage, an denen Mira gar kein Hut recht ist. Und sogar in solchen Situationen weiß Frau Strubinski Rat: Sie geht mit ihrer Enkelin vors Geschäft hinaus und dann lassen sie sich den Wind um den Kopf blasen. Der zerwühlt ihnen das Haar und macht ihnen neue Frisuren. Das bringt Frau Strubinski und Mira zum Lachen und dann weiß Mira, welcher Hut für diesen Tag der richtige ist.

Illustration: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5851-9

Rita

Rita Österreichische Staatspreis – Kinderbuchpreis 2013

Ein kleiner Junge sitzt am Beckenrand des Schwimmbeckens und überlegt, was er in seinem Leben schon alles Tolles gesehen hat. Einen richtigen Matrosen, ein Luftschiff, ein Labyrinth, einen Seiltänzer und eine riesige Achterbahn fallen ihm ein. Doch nichts hat ihn bis jetzt so beeindruckt, wie das Mädchen mit der roten Badekappe, was er nun beobachtet. Rita steht lange auf dem Drei-Meter-Brett, blickt ins Wasser und klettert dann wieder die Leiter hinab. Später sieht er sie wieder. Diesmal auf dem Ein-Meter-Brett. Doch auch hier entscheidet sie sich für die Leiter nach unten.

Schließlich gleitet sie ganz einfach vom Beckenrand ins Schwimmbecken. Ein blasser Junge mit grüner Badehose kommentiert dies mit „Feigling“, doch Rita antwortet ihm ganz ruhig „Fische springen nicht von Türmen.“ Sie winkt, taucht ab und lässt den verdutzten Jungen hinter sich. Lange noch sieht man überall im Wasser ihre rote Badekappe aufblitzen…

Zitate
“‘Feigling!’”, rief ein Junge ihr nach, als sie vom Beckenrand ins Wasser glitt. Rita sah ihn kurz an. ‘Fische springen nicht von Türmen’, sagte sie.”
“Rita winkte ihm zu, dann tauchte sie ab. Noch lange sah ich ihre rote Badekappe überall im blauen Wasser aufblitzen.”

Illustration: Ingrid Godon
Verlag: Bloomsbury K & J
ISBN: 9783827055019

Die Froschkönigin

Die Froschkönigin Es war einmal eine Prinzessin, die fühlte sich sehr unglücklich: „Ich will nicht länger allein im großen Schloss wohnen. Ich will nicht länger allein im breiten Bett schlafen. Ich will einen Prinzen. Eine echte Prinzessin braucht einen Prinzen!“ Aber Prinzen waren selten geworden…

Passend zum Grimm-Jahr hat Janischs Märchen einen eindeutigen Bezug zum altbekannten „Froschkönig“. Allerdings erzählt Heinz Janisch temporeich und mit eigenwilligem Charme ein modernes Märchen, das sich mit viel Humor um die Sorgen und Nöte einer einsamen Prinzessin auf Prinzensuche beschäftigt. Aufgrund der vielen munteren Dialoge und den detailreichen, liebevollen Illustrationen wird „Die Froschkönigin“ dabei zu einem wahren Vorlese-Erlebnis.

Leseprobe
„Besser ein schüchterner Prinz als gar keiner“, sagte die Prinzessin und sofort setzte sie sich hin und schrieb einen Brief. „Lieber schüchterner Prinz! Verlass dein moosgrünes Schloss und komm zu mir. Ich habe ein prunkvolles Schloss und will dich heiraten. Wenn du nicht kommst, dann schicke ich meine rostigen Ritter aus, damit sie dich holen.“
Die Boten ritten aus und schon nach wenigen Stunden hatte der Prinz den Brief in der Hand. „Hör dir das an“, sagte der Prinz zu seinem Freund, dem Frosch. „Die Prinzessin aus dem großen Schloss will mich heiraten. Das ist eine schöne Bescherung. Ich gehe keinen Zentimeter weg von hier, und wenn mich die rostigen Ritter holen und zu Tode kitzeln. Ich bleibe hier.“

Illustration: Barbara Korthues
Verlag: Annette Betz
ISBN: 978-3-219-11509-3

Kommt ein Boot…

Kommt ein Boot Kollektion zum Österreichischen Kinderbuchpreis

Ein Gedicht – unzählige Variationen
Dieses Projekt des bookolino-Festivals zeigt Kinderliteratur in ihren schönsten Facetten und macht sie für so viele Kinder wie möglich zugänglich. Heinz Janischs verträumtes Gedicht vom fliegenden Boot wurde in 11 gängige Sprachen übersetzt, dazu gibt es wichtige Wörter in weiteren 11 Sprachen. So können sich auch Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, mit ihren Klassenkameraden und Freunden in die Welt der Phantasie entführen lassen. Fehlt eine Sprache? Dann gibt es Raum, eine eigene Übersetzung einzufügen oder das eigene Bild zu zeichnen.

11 bekannte IllustratorInnen haben dieses Heft gestaltet – jedes Umblättern wird zum Abenteuer, zur überraschenden Reise in neue Bildwelten. Ein vielschichtiges, ambitioniertes Kinderliteratur-Projekt auf höchstem Niveau.

Mit Bildern von: Helga Bansch, Maria Blazejovsky, Renate Habinger, Verena Hochleitner, Willy Puchner, Michael Roher, Dorothee Schwab, Annett Stolarski, Laszlo Varvasovszky, Sibylle Vogel und Linda Wolfsgruber

Ein Bilderbuch – 11 Sprachen!

Verlag: Residenz Verlag
ISBN: 9783701721153

Lilli lässt es schneien

Lilli lässt es schneien Ill: Sören Jessen
Verlag: Beltz & Gelberg
ISBN: 978-3407794949

Lilli sitzt am Fenster.

Und während die Welt draußen immer weißer wird, bekommt Lilli Besuch: Ein Pferd, ein Bär und ein Drache mit einem langen Schal kommen vorbei, ein Schneemädchen in einer Kutsche, ein Luftgeist und viele mehr. Aus Lillis Schneefiguren werden Schneegeschichten – und schließlich entsteht, für Lilli wie für den Leser, eine ganze Welt aus Schnee.

Der kräftige Pinselstrich von Søren Jessen lädt ein, Lillis Spuren im Schnee zu folgen und ihre Geschichten selbst weiterzuspinnen. Ein wunderbares Bilderbuch für ruhige Stunden in der kalten Jahreszeit!