Triffst du einen Gorilla

Triffst Du einen GorillaTriffst du auf dem Schulweg ein Schwein,
schläfst du in der erste Stunde ein.
Triffst du eine grüne Katze,
kriegen alle Lehrer eine Glatze.
Triffst du ein gelbes Krokodil,
gibt es für alle Eis am Stiel.

Täglich machen sich Kinder auf den Weg – in den Kindergarten oder in die Schule. Und kaum jemand kann sich vorstellen, wen man dabei alles trifft.
Da gibt es schräge Tiere und ungeahnte Überraschungen und Abenteuer. Kein Wunder, dass Manche noch nachwirken, wenn man schon längst angekommen ist.

Illustration: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5868-7

Heute Nacht war ich ein Tiger

Heute Nacht war ich ein TigerTräume erzählen wunderbare Geschichten. Als würden wir im Schlaf durch rätselhafte Märchen spazieren. Manchmal, beim Erwachen, hat man noch eine Ahnung vom Geträumten.

Muss da nicht eine Krone auf meinem Kopf sein? Ist nicht gerade noch Schnee gefallen? Wo ist mein Tigerfell?

Träume erzählen davon, dass vieles möglich ist. Sie machen neugierig aufs Leben, auf die hellen und dunklen Seiten, auf das Oben und Unten, auf das Laute und Leise, auf das Sichtbare und das Unsichtbare …

Nachtträume, Tagträume, Angstträume, Wunschträume – da gibt es viel zu erzählen. Ein Buch über Träume stellt immer auch die wichtige Frage: Wie sehen denn deine Träume aus?

Illustration: Linda Wolfsgruber
Verlag: Edition Luftschacht
ISBN: 978-3-902844-49-1

Das bin ich – Ich zeig es dir

Das bin ich - Ich zeig es Dir Den eigenen Körper erkennen, wahrnehmen und benennen können, das ist Inhalt der meisten ersten intensiven, sprachlichen Interaktionen mit Kleinkindern.

Wir wollen lesen, malen, schauen, zeigen, staunen. Ein Lob an die Hände, Füße, Augen, Ohren. Bilder von einem selbst und von Tieren. Wie sehe ich aus? Wie die Anderen?

Es wird klar: Wir sind uns zwar alle ziemlich ähnlich, weil wir alle Augen, Nase, Bauch… haben, aber gleichzeitig ist jeder einzigartig und einmalig.

Ein Buch zum Mitwachsen: mit klaren Illustrationen für ein erstes Erkennen und Benennen; mit kurzen Zweizeilern für ältere Kinder bzw. vorlesende Erwachsene und ganz nach dem Motto von Lesefrühförderung, Kinder von Anfang an „in Sprache zu baden“.

Illustration: Birgit Antoni
Verlag: Tyrolia
ISBN: 978-3702233891

Die schönsten Märchen von Tieren und Zauberdingen

Die schönsten Märchen von Tieren und Zauberdingen Wie man mit einem roten Lamm eine Prinzessin findet, warum Hunde und Katzen einander nicht leiden können und was passiert, wenn man ein ganzes Königreich aus einem hundertjährigen Schlaf erweckt, erzählt Heinz Janisch in dieser großen Märchensammlung…

Illustration: Marion Goedelt
Verlag: ueberreuter
ISBN: 978-3-219-11598-7

Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis

Ich ging in Schuhen aus Gras Der Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis 2013 geht an Hannes Binder (Illustration) und Heinz Janisch (Text) für ihr Bilderbuch „Ich ging in Schuhen aus Gras“ (atlantis 2013).

„An der Preisverleihung am Sonntag, 24. November 2013, im PROGR – Zentrum für Kulturproduktion in Bern, strich die Jury heraus, dass das Siegerbuch das Aufregende an der Einsamkeit in den Fokus rückt: „Die Einsamkeit kann uns erlauben, den Blick über das Alltägliche hinausschweifen zu lassen – hinein in Tagträume, in Bilderwelten.“

Heinz Janisch und Hannes Binder erzählen in „Ich ging in Schuhen aus Gras“ von einem Kind, das sich beim Betrachten von Bildern, beim Klang von Worten in eine Phantasiewelt verliert. Das lyrische Gedicht des österreichischen Autors Heinz Janisch bildet dabei die Textvorlage. Ruhig und schnörkellos gibt es die Richtung vor. Dem Schweizer Illustrator Hannes Binder gelingt es, die offenen Imaginationsräume des Textes in das Universum seiner Schabkarton-Bilder zu übertragen. Er führt uns auf eine architektonische Zeit- und Städtereise im Kopf eines Jungen, der in einem Buch blättert.“

Kinder &  Jugendmedienpreis 2013Hannes Binder (links) und Heinz Janisch (rechts) © Béatrice Devènes / Mehr Fotos…

„Die Laudatio an der Preisverleihung hielt Manfred Papst, Kulturredaktor bei der NZZ am Sonntag: „Im Bilderbuch ‚Ich ging in Schuhen aus Gras’ verbinden sich Realität, Phantasie und Traum auf überzeugende Weise. Das Werk ist aus einem Guss und beschert, so einfach es beim ersten Durchsehen anmutet, bei jedem neuen Durchgang überraschende neue Einsichten.“

Der Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis wird alle zwei Jahre vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM an herausragende kinderliterarische Werke vergeben.

Pressemitteilung: Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM)
Bilderbuch: „Ich ging in Schuhen aus Gras“
Illustrator: Hannes Binder

Die Hüte der Frau Strubinski

Die Hüte von Frau Strubinski Ein Besuch im Hutgeschäft von Frau Strubinski wirkt Wunder. Schon geht man gut behütet durchs Leben. Für jeden, der zu ihr kommt, findet Frau Strubinski gleich den passenden Hut: Einen, der ihm gut tut! Wenn Mira ins Geschäft kommt, hilft sie ihrer Oma. Dann sucht sie die Hüte aus.

Frau Strubinski und Mira tragen jeden Tag einen anderen Hut. Es gibt aber auch Tage, an denen Mira gar kein Hut recht ist. Und sogar in solchen Situationen weiß Frau Strubinski Rat: Sie geht mit ihrer Enkelin vors Geschäft hinaus und dann lassen sie sich den Wind um den Kopf blasen. Der zerwühlt ihnen das Haar und macht ihnen neue Frisuren. Das bringt Frau Strubinski und Mira zum Lachen und dann weiß Mira, welcher Hut für diesen Tag der richtige ist.

Illustration: Helga Bansch
Verlag: Jungbrunnen
ISBN: 978-3-7026-5851-9

Rita

Rita Österreichische Staatspreis – Kinderbuchpreis 2013

Ein kleiner Junge sitzt am Beckenrand des Schwimmbeckens und überlegt, was er in seinem Leben schon alles Tolles gesehen hat. Einen richtigen Matrosen, ein Luftschiff, ein Labyrinth, einen Seiltänzer und eine riesige Achterbahn fallen ihm ein. Doch nichts hat ihn bis jetzt so beeindruckt, wie das Mädchen mit der roten Badekappe, was er nun beobachtet. Rita steht lange auf dem Drei-Meter-Brett, blickt ins Wasser und klettert dann wieder die Leiter hinab. Später sieht er sie wieder. Diesmal auf dem Ein-Meter-Brett. Doch auch hier entscheidet sie sich für die Leiter nach unten.

Schließlich gleitet sie ganz einfach vom Beckenrand ins Schwimmbecken. Ein blasser Junge mit grüner Badehose kommentiert dies mit „Feigling“, doch Rita antwortet ihm ganz ruhig „Fische springen nicht von Türmen.“ Sie winkt, taucht ab und lässt den verdutzten Jungen hinter sich. Lange noch sieht man überall im Wasser ihre rote Badekappe aufblitzen…

Zitate
“‘Feigling!’”, rief ein Junge ihr nach, als sie vom Beckenrand ins Wasser glitt. Rita sah ihn kurz an. ‘Fische springen nicht von Türmen’, sagte sie.”
“Rita winkte ihm zu, dann tauchte sie ab. Noch lange sah ich ihre rote Badekappe überall im blauen Wasser aufblitzen.”

Illustration: Ingrid Godon
Verlag: Bloomsbury K & J
ISBN: 9783827055019

Die Froschkönigin

Die Froschkönigin Es war einmal eine Prinzessin, die fühlte sich sehr unglücklich: „Ich will nicht länger allein im großen Schloss wohnen. Ich will nicht länger allein im breiten Bett schlafen. Ich will einen Prinzen. Eine echte Prinzessin braucht einen Prinzen!“ Aber Prinzen waren selten geworden…

Passend zum Grimm-Jahr hat Janischs Märchen einen eindeutigen Bezug zum altbekannten „Froschkönig“. Allerdings erzählt Heinz Janisch temporeich und mit eigenwilligem Charme ein modernes Märchen, das sich mit viel Humor um die Sorgen und Nöte einer einsamen Prinzessin auf Prinzensuche beschäftigt. Aufgrund der vielen munteren Dialoge und den detailreichen, liebevollen Illustrationen wird „Die Froschkönigin“ dabei zu einem wahren Vorlese-Erlebnis.

Leseprobe
„Besser ein schüchterner Prinz als gar keiner“, sagte die Prinzessin und sofort setzte sie sich hin und schrieb einen Brief. „Lieber schüchterner Prinz! Verlass dein moosgrünes Schloss und komm zu mir. Ich habe ein prunkvolles Schloss und will dich heiraten. Wenn du nicht kommst, dann schicke ich meine rostigen Ritter aus, damit sie dich holen.“
Die Boten ritten aus und schon nach wenigen Stunden hatte der Prinz den Brief in der Hand. „Hör dir das an“, sagte der Prinz zu seinem Freund, dem Frosch. „Die Prinzessin aus dem großen Schloss will mich heiraten. Das ist eine schöne Bescherung. Ich gehe keinen Zentimeter weg von hier, und wenn mich die rostigen Ritter holen und zu Tode kitzeln. Ich bleibe hier.“

Illustration: Barbara Korthues
Verlag: Annette Betz
ISBN: 978-3-219-11509-3